Bürgerinitiative Pro Trollenhagen
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Wir sind ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern,
sowie Unterneh
merinnen und Unternehmer und der Ortsgruppe der GÖD Trollenhagen die sich ehrenamtlich für den Erhalt des Bundeswehrstandortes einsetzen.

 

 

 

Zur Geschichte des Fliegerhorstes Trollenhagen

Auf halbem Wege zwischen Berlin und der Ostseeküste, auf einem Plateau am nördlichen Stadtrand von Neubrandenburg, mitten im Herzen Mecklenburg- Vorpommerns, liegt der Fliegerhorst Trollenhagen. Die kleine Gemeinde Trollenhagen, im Jahre 1308 erstmals urkundlich erwähnt und nordwestlich des Platzes gelegen, gab dem Fliegerhorst seinen Namen.

 

 

 

 

Der Flughafen Neubrandenburg  ist ein deutscher Flughafen und liegt in Trollenhagen, sechs Kilometer nordöstlich von Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Er ist ein Flughafen, der von der Bundeswehr als Fliegerhorst Trollenhagen betrieben und durch die Flughafengesellschaft zivil mitbenutzt wird. Die Startbahn ist mit 2293 Metern ausreichend lang für alle europäischen Ziele.

 

 

1933-1945

Im Jahr 1933 wurde mit dem Bau des Militärflugplatzes begonnen. Schon im Jahr 1934 wurde der Flugplatz fertiggestellt und eingeweiht. Bis in das Jahr 1942 wurde er sukzessive weiter ausgebaut. Seit 1936 war hier das Kampfgeschwader 252 stationiert. Ab dem Jahr 1939 nutzte die Flugzeugführerschule (C)5 den Platz bis Kriegsende. Noch im Zweiten Weltkrieg entstand im östlichen Teil ein Zweigwerk der Focke-Wulf GmbH und die Start– und Landebahn wurden betoniert. Im Jahr 1944 wurde der Flugplatz zweimal von alliierten Bombern angegriffen, was zu erheblichen Schäden führte. Am 29. April 1945 wurde das Gelände von der Rote Armee besetzt und in den folgenden Monaten kurzzeitig von verschiedenen Einheiten dersowjetischen Luftstreitkräfte genutzt. Nach Kriegsende diente der Flugplatz als Internierungslager. Die Werksanlagen wurden gesprengt und die vorhandenen Maschinen demontiert und in die UdSSR verbracht.

bis 1990 

Ab 1949 begannen die sowjetischen Streitkräfte wiederum mit dem Auf- und Ausbau unter Einbeziehung der Reste noch vorhandener Infrastruktur. Die Ost-West-Startbahn wurde in westlicher Richtung verlängert, die Nord-Süd-Bahn zurückgebaut. Im selben Jahr begann eine knapp dreijährige Nutzung durch das sowjetische 899. Jagdfliegerregiment. 1953/54 verlegten weitere Jagd- und Transportfliegereinheiten nach Neubrandenburg.

1956 wurde nach Gründung der NVA der Flugplatz an die Luftstreitkräfte der DDR übergeben. Von 1961 bis 1990 war hier die 3. Luftverteidigungsdivision (3. LVD), das Jagdfliegergeschwader 2 „Juri Gagarin“ (JG-2) zuletzt mit MiG-21-Kampfflugzeugen, das Nachrichten- und Flugsicherungsbataillon 2 (NFB-2), das Nachrichtenbataillon 33 (NB-33) und die Fla-Batterie 2 stationiert. 1962 folgte die Verbindungsfliegerkette 33 (VFK-33). Kurzzeitig lagen 1971/72 auch IL-28-Bomber der Zieldarstellungskette 33 (ZDK-33) am Platz. Weitere gelegentliche Nutzer waren von Januar bis Dezember 1977 die Ausbildungsfliegerstaffel 31 (AFS-31) aus Preschen sowie von Januar bis November 1985 die 1. Staffel des JG-9 aus Peenemünde. 1965 erhielt Neubrandenburg als erster Flugplatz der LSK/LV eine Flugzeugfanganlage.

Nach der Wiedervereinigung 

Seit 1993 wird der Flughafen von der Luftwaffe der Bundeswehr als Fliegerhorst und von der Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen GmbH als ziviler Regionalflughafen genutzt. Das zivile Abfertigungsterminal wurde im Jahr 1995 eingeweiht. Da der Flughafen Rostock-Laage zum G8-Gipfel gesperrt wurde, wurden alle Flüge hierhin umgeleitet. Auch dient der Landeplatz für Hubschrauber von Polizei, Bundespolizei und Heer. 2006 wurde das seit mehreren Jahren von der heimischen Regio Air dreimal wöchentlich bediente Ziel München eingestellt. 2007 wurde Griechenland mit Einzelflügen angeflogen. Ab Mai 2009 verband die bulgarische Fluggesellschaft Hemus Air den Flughafen einmal wöchentlich mit Warna. Auf Grund geringer Auslastung wurden diese Flüge vorzeitig im gleichen Jahr eingestellt.

 

Voraussichtlich im Jahre 2015 soll im Rahmen des Stationierungskonzept 2011 der militärische Teil des Flughafens geschlossen werden.

 

 

 

 

 

 

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